13.02.2020

Im Krankenhaus

Mich armes Schwein hat es erwischt. Ich liege im Krankenhaus und denke über meine Sünden nach. Rauchen zum Beispiel. 40 Jahre haben Spuren hinterlassen. Aneurysma! Die Aussackung ist 3,6 cm groß. Noch 2 cm mehr, und ich wäre wahrscheinlich durch Rissbildung innerlich verblutet. Glück gehabt, dass dieses Aneurysma an der Bauchaorta zufällig bei einer Magenuntersuchung vor zwei Wochen mittels CT gefunden wurde.

Jetzt warte ich auf die OP. Morgen Mittag soll es soweit sein. Soll angeblich eine Riesensauerei geben. Die ganze linke Seite bis zum Bauchnabel aufschneiden und so. Hoffentlich bekomme ich mein Blut über Schläuche wieder zugeführt und muss es nicht trinken wenn ich aus dem Koma erwache.

Koma ist gut. Morgen früh bei der Visite muss ich unbedingt den Anästhesist fragen, ob er seine Apparaturen so einstellen kann, dass ich in den 80er Jahren wieder aufwache. Das war ein klasse Jahrzehnt. Die Discowelle überrollte mich, der Sprit war billig die Mädchen in den Häfen auch, die Mieten nicht so hoch wie heute und verheiratet war ich auch noch nicht.
Bis dann mal.

07.02.2020

Ist Integration in Deutschland unmöglich?

LESERKOMMENTAR:
Bandelier

Wir sprechen hier über eine besondere Herausforderung.
Natürlich ist es nicht möglich, innerhalb von 2 Jahren Analphabeten, und dann noch in einer Fremdsprache, schulfähig zu machen. Dazu ist festzustellen, dass, als 2015 alles begann, völlig dämliche und euphorisierte Regierungsvertreter verkündeten, dass nur kluge Jugendliche, gebildete Kinder und sehr gut ausgebildete Erwachsene zu uns kommen. Jeder, der in irgendeiner Weise mit den arabischen und afrikanischen Ländern zu tun hatte, musste wissen, dass das eine faustdicke Lüge ist. Das bedeutet doch in der Folge, dass erheblich differenziert werden muss. Analphabeten müssen ganz besonders geschult werden, und das dauert. 2 Jahre reiche wahrlich nicht aus. Alphabetisierte Schüler müssen schnellstens Deutsch lernen, was in aller Regel, wenn sie denn mitspielen, innerhalb von kurzer Zeit recht gut gelingt. Und Schulabgänger sowie berufsmässig bereits ausgebildete Menschen sollten auch mittelfristig sprachlich fit sein, wenn denn Interesse vorhanden ist. Es gibt viele gute Beispiele, wo Zuwanderer ihr Smartphone zum Lernen einsetzten und erstaunlich gute Sprachfähigkeiten entwickelten. Und genau das muss gefordert werden. Wir haben allerdings ein Problem. Viele Familien, die hier zuwandern, haben keinen Bildungsanspruch und geben das an ihre Kinder weiter. Das haben wir jahrzehntelang bei türkischen Einwanderern hingenommen und stehen nun vor einem Riesenproblem. Doch aus Fehlern kann man auch lernen, heisst, dass wir dieselben Fehler nicht noch einmal machen. Auch wenn es humanistisch gesehen nicht sauber ist, muss Druck ausgeübt werden auf Zuwanderer, notfalls über Mittelkürzungen. Wer nicht hören will, muss fühlen, ist noch immer richtig. Wir dürfen es im Sinne eines ordentlichen Zusammenlebens nicht dulden, dass Lern- und Integrationsunwillige sich in unser Sozialsystem einschleichen. Sie können von mir aus zu Hause beten bis zum Umfallen, doch in Deutschland wird gearbeitet, damit man überlebt. Es gibt hier keinen Allah, der alles ohne Gegenleistung gibt. Natürlich in den Herkunftsländern auch nicht, weshalb man gern in Deutschland ist. Sorry, doch das musste jetzt sein.
(Quelle: www.waz.de vom 06.02.2020 - Essener Klassen für Flüchtlinge: Hälfte geht ohne Abschluss)

Meine volle Zustimmung! Wir brauchen ein ganz neues Konzept wie Integration gelingen kann.

05.02.2020

Ich erinnere mich (1956-64)

Mülheim a. d. Ruhr - Heimaterde

Ich erinnere mich an den Bäcker, der Brot und Brötchen verkaufte, die den Namen noch verdienten. An eine Kruste, die im Mund explodierte wenn man hinein biss. Und wie herrlich roch es in der Backstube.

Ich erinnere mich an den Eismann, der auf seinem Dreirad ein Eis verkaufte, dessen wunderbaren Geschmack ich heute noch auf der Zunge spüre.

Ich erinnere mich an den Milchwagen, der morgens durch die Straßen fuhr und die Milch noch lose verkaufte. An Hausfrauen die mit ihren Milchkannen Schlange standen und ein Pläuschken hielten. Die Milch war so frisch, dass man glaubte, das Stampfen der Hufe von den Milchkühen zu hören.

Ich erinnere mich auch noch gut an den Klüngelskerl (Schrottsammler) mit seinem alten Lastwagen, der einmal im Monat durch unsere Straße fuhr und eine schöne Melodie auf einer Blechflöte spielte. Natürlich haben wir auch altes Eisen abgegeben. Dafür gab es ein paar Groschen, die wir sinnlos verprassten.

Ich erinnere mich an den Nikolaus in der Schule, der schon mal dafür sorgen konnte, dass man sich in die Hose scheißt. Und wenn er das dicke Buch auf den Tisch knallte, war ich tatsächlich in dem Glauben da stehen alle meine Untaten drin. Heute lachen sich die Kiddis halbtot wenn der Typ auftaucht, "HOHOHO" brüllt und sein Buch aufschlägt. Da fragt sich schon der eine oder andere, ob der Alte noch alle Tassen im Schrank hat, und hat der noch nie etwas von einem Smartphone gehört? Auf die Speicherkarte passen dutzende dicke Bücher drauf und passt bequem in die Hosentasche.

Ich erinnere mich an Fritzchen, der durch die Lehrerin ein zweites Mal getauft wurde. Sie wollte uns Kinder nur mal zeigen wie das mit der Taufe so abläuft, vergaß aber, dass sich noch Wasser in der Blumenvase befand. Die Lehrerin war halt schon etwas älter.

Ich erinnere mich an Zeugnisse, die heute bei den Eltern für Ohnmachtsanfälle sorgen würden. Ja, ich bin im 3. Schuljahr sitzen geblieben bzw. musste ich das 3. Jahr wiederholen weil die Lehrer so begeistert von mir waren, dass sie es nicht übers Herz brachten mich in die 4. Klasse zu entlassen. Aus mir ist trotzdem ein anständiger Mensch geworden, sagt man. Wenn auch meine Frau dem jetzt nicht unbedingt zustimmen würde.

Ich erinnere mich auch noch gut an den Tag, als wir feststellen mussten, dass ein Sparschwein einfacher zu knacken ist wie der Opferstock in der Kirche. Dank unserer schmalen Kinderhände kamen wir dennoch an die 5 DM ran. Heute ist der Opferstock gut gesichert. Der Pfarrer war in Ordnung, er hat uns nach der Beichte nur 10 Vaterunser abgeknöpft. Anschließend sollten wir in uns gehen, was aber erfolglos war.

Ich erinnere mich an die wilden Kirschbäume in der Schlucht, an die dicken süßen Früchte. Die "Schlucht", dass war ein kleiner, naturbelassener Taleinschnitt (Siepen). Unser Abenteuerspielplatz, der auch schon mal abbrennen konnte wenn wir mit dem Lagerfeuer nicht aufpassten. Einmal waren wir so übermütig, dass wir absichtlich Feuer legten. Die Feuerwehr war uns sehr dankbar für ihre Einsätze. Hatten die doch sonst nicht richtig viel Arbeit. Und was sind wir auf Bäume geklettert die nicht hoch genug sein konnten. Aus heutiger Sicht war das der absolute Wahnsinn. Fiel mal einer auf halber Höhe runter, hat er nur gegrinst und stieg wieder auf. Geheult hat keiner. So Weicheier wie heute gab es nicht. Jedenfalls nicht in unserem Freundeskreis.

Mädchen waren zu jener Zeit noch nicht wirklich ein Thema. Wir hatten es mehr mit Fußball. Einen Fußball aus echtem Leder. Der, wenn er nass wurde, dafür sorgen konnte, dass man sich die Zehen verstauchte. Nicht zu vergessen die Fußball-Sammelbilder, die jeder gleich Kartonweise sammelte und die man untereinander getauscht hat.

Ich erinnere mich an Winter, die noch richtige Winter waren. An dicke Schneedecken, die an der Oberfläche leicht schwarz vom Kohlenstaub der Zechen sind. An Kamine die gelben Rauch spuckten, und wenn der Wind den Rauch auf die Straßen drückte, konnten einem hin und wieder die Augen aus dem Kopf quellen. An Wäsche an den Leinen im Garten, die im Winter steif gefroren waren.

Ich erinnere mich an eine Zeit, als die Eltern nie wussten wo sich ihr Nachwuchs gerade aufhält. Wie zerrissen die Klamotten waren und ob die Kids unfallfrei durch den Tag kamen, darüber wurde überhaupt nicht diskutiert. Hauptsache die Kids tauchen am Abend wieder auf. Wenn auch nicht zu der Zeit, die abgemacht war.

Leute, es war eine herrliche Kinderzeit.

"Erinnerungen einer meiner besten Freunde, der vor einigen Tagen im Alter von 70 Jahren verstorben ist. Lass es dir gut gehen Heinz! Du hinterlässt eine große Lücke bei uns."

02.02.2020

Ist das schon Hetze?

Massenhafte Zuwanderung und ihre Gefahren, darüber wurden wir Bundesbürger 2015/16 nicht aufgeklärt.

Mord, Diebstahl, Betrug, sexuelle Belästigungen bis hin zu Vergewaltigungen, Parallelgesellschaften, als Flüchtlinge getarnte Terroristen, Missachtung des Grundgesetzes. All dies in Verbindung mit Flüchtlinge und Migranten zu benennen ist Hetze? Ich denke mal, die gesamte Politikerklasse leidet an einer herdförmigen Erweichung von Gehirnteilen infolge mangelnder Durchblutung. Eigene Fehler zugeben muss wohl ungeheuer schwer sein. Aber warum beschweren wir uns, wir haben die größten Schreihälse ja gewählt, die uns vertreten sollen.

Das mit der "Erweichung von Gehirnteilen" empfinden unsere Politiker bestimmt als beleidigend. Aber dieselben Politiker dürfen die große Keule auspacken und von Volksverhetzung oder Stimmungsmache reden, wenn viele Bürger eine andere Meinung haben und drohen, sie sollen mal besser aufpassen was sie zum Thema Flüchtlinge und Migranten sagen.

Sollen alle das Maul halten? Haben nur Politiker quer durch alle Parteien und ihre Medien die Wahrheit auf ihre Seite? Ich lasse mich nicht so einfach in die rechte Ecke stellen, nur weil ich anderer Meinung bin. Ich finde, konträre Meinungen gehören zu den Grundfesten einer Demokratie.

Mich würde auch mal interessieren, warum die Vertreter der Willkommenskultur so beharrlich über die Zustände in Deutschland schweigen. Wahrscheinlich geschieht bei denen erst ein Umdenken, wenn sie selbst betroffen sind.

Natürlich soll man nicht alle Migranten und Flüchtlinge unter Generalverdacht stellen. Aber es ist doch logisch: Mehr Flüchtlinge, mehr Kriminalität. Wenn auch die Kriminalitätsstatistik darauf hinweist, dass nichtdeutsche Verdächtige nicht nur Flüchtlinge und Asylsuchende sind, sondern auch international organisierte Banden.