07.02.2020

Ist Integration in Deutschland unmöglich?

LESERKOMMENTAR:
Bandelier

Wir sprechen hier über eine besondere Herausforderung.
Natürlich ist es nicht möglich, innerhalb von 2 Jahren Analphabeten, und dann noch in einer Fremdsprache, schulfähig zu machen. Dazu ist festzustellen, dass, als 2015 alles begann, völlig dämliche und euphorisierte Regierungsvertreter verkündeten, dass nur kluge Jugendliche, gebildete Kinder und sehr gut ausgebildete Erwachsene zu uns kommen. Jeder, der in irgendeiner Weise mit den arabischen und afrikanischen Ländern zu tun hatte, musste wissen, dass das eine faustdicke Lüge ist. Das bedeutet doch in der Folge, dass erheblich differenziert werden muss. Analphabeten müssen ganz besonders geschult werden, und das dauert. 2 Jahre reiche wahrlich nicht aus. Alphabetisierte Schüler müssen schnellstens Deutsch lernen, was in aller Regel, wenn sie denn mitspielen, innerhalb von kurzer Zeit recht gut gelingt. Und Schulabgänger sowie berufsmässig bereits ausgebildete Menschen sollten auch mittelfristig sprachlich fit sein, wenn denn Interesse vorhanden ist. Es gibt viele gute Beispiele, wo Zuwanderer ihr Smartphone zum Lernen einsetzten und erstaunlich gute Sprachfähigkeiten entwickelten. Und genau das muss gefordert werden. Wir haben allerdings ein Problem. Viele Familien, die hier zuwandern, haben keinen Bildungsanspruch und geben das an ihre Kinder weiter. Das haben wir jahrzehntelang bei türkischen Einwanderern hingenommen und stehen nun vor einem Riesenproblem. Doch aus Fehlern kann man auch lernen, heisst, dass wir dieselben Fehler nicht noch einmal machen. Auch wenn es humanistisch gesehen nicht sauber ist, muss Druck ausgeübt werden auf Zuwanderer, notfalls über Mittelkürzungen. Wer nicht hören will, muss fühlen, ist noch immer richtig. Wir dürfen es im Sinne eines ordentlichen Zusammenlebens nicht dulden, dass Lern- und Integrationsunwillige sich in unser Sozialsystem einschleichen. Sie können von mir aus zu Hause beten bis zum Umfallen, doch in Deutschland wird gearbeitet, damit man überlebt. Es gibt hier keinen Allah, der alles ohne Gegenleistung gibt. Natürlich in den Herkunftsländern auch nicht, weshalb man gern in Deutschland ist. Sorry, doch das musste jetzt sein.
(Quelle: www.waz.de vom 06.02.2020 - Essener Klassen für Flüchtlinge: Hälfte geht ohne Abschluss)

Meine volle Zustimmung! Wir brauchen ein ganz neues Konzept wie Integration gelingen kann.